2026
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Erfolgreicher Saisonstart
mit Titel Thüringenmeister im Sprint Orientierungslauf
Die Wettkampfsaison für die Orientierungsläufer begann mit den Titelkämpfen in Thüringen auf der Sprintdistanz, die der OLV Weimar ausrichtete.
Leider war der SV Schmalkalden 04 mit nur einer Starterin beteiligt. Das Wettkampfzentrum befand sich im Vereinshaus Legefeld im Ortsteil von Weimar. Das Gelände war ein leicht bergiges, urbanes Siedlungsgelände mit geringen Wiesenanteil. In der Klasse Damen 65-74 startete die Schmalkalderin Constanze Rathmann. Ihre Laufstrecke betrug 2,2 km mit 16 Kontrollposten, die vorwiegend an Bäumen, Haus-, Mauer- und Zaunecken standen. Beim Sprint sind schnelle Routenwahlentscheidungen zu treffen. Konzentration bis zum Schluss war gefordert, denn man sah unterwegs viele Posten von anderen Klassen und man durfte sich durch diese nicht ablenken lassen. Constanze machte keine Fehler und erreichte nach 18:12 min das Ziel. Mit einem Vorsprung von 32 sec. belegte sie den 1.Platz unter 6 Konkurrentinnen. Damit erkämpfte sie den Titel Thüringenmeister und gleichzeitig Punkte für die Deutsche Parktour 2026.


Sieger der Klassen D/H 35-75 v.r.n.l.
Munich Orienteering Festival 2026
600 Orientierungsläufer aus ganz Europa und den USA starteten beim Munich Orienteering Festival 2026, unter ihnen auch 3 Läufer vom SV Schmalkalden 04.
Die Stadt München hatte dem Veranstalter die Genehmigung für den Riemer Park erteilt und damit konnte das Wochenende mit Kopf-an-Kopf Sprints beginnen. Der Riemer Park ist ein riesiger Landschaftspark auf dem Gelände des alten Münchner Flughafens, zugleich war hier 2005 die Bundegartenschau. Letzteres bedeutete verwinkelte Parkanlagen, sogar auf 2 Ebenen. Das WKZ befand sich direkt am Riemer See. Constanze Rathmann startete in der Klasse 65-74 Jahre und hatte Konkurrenz aus 15 Ländern. Es gab 3 Sprints mit Gruppenstarts, d.h. jede Gruppe bestand aus 4-6 Läufern, d.h. dreimal andere Gegner. Der Gruppen-Gewinner erhielt 10 Punkte, der zweite 9 Punkte.., der sechste 5 Punkte. am Ende gewann der Läufer mit der höchsten Punktesumme aus den 3 Sprints.

Die läuferische Komponente stand klar im Vordergrund. Constanze schlug sich ganz gut. Im 1. Sprint mit 1,8km und 8 KP benötigte sie 12:13 min. Den 2. Sprint 1,7km mit 10 KP absolvierte sie in 13:06 min. Es war sehr warm an diesem Tag und beim dritten Sprint mit 2,2 km und 9 KP merkte man schon, dass die Beine schwerer wurden und die Konzentration nach lies. Posten 4 und 5 waren dicht beieinander. Constanze übersah dies, lochte erst den Posten 5. Auf dem Weg zum 6.Posten bemerkte sie ihren Fehler und lief zurück, um Posten 4 und danach nochmal Posten 5 anzulaufen. So erreichte sie nach 18:59 min das Ziel. Mit insgesamt 25 Punkten erkämpfte sie einen sehr guten 10.Platz unter den 34 Teilnehmern.
Höhepunkt war am Sonntag die fünfte Etappe der City Race Euro Tour, die durch die Münchner Altstadt führte. Die City Race Euro Tour ist eine Reihe von OL-Veranstaltungen in europäischen Metropolen und soll für Präsenz dieser Sportart in der Öffentlichkeit sorgen. Nach Etappen auf Gran Canaria, Madeira und Warschau macht die Tour in diesem Jahr unter anderem auch noch in Bukarest und auf den Azoren Station.
Start und Ziel waren auf dem Odeonsplatz, an der Feldherrenhalle unmittelbar neben Hofgarten und der Residenz. Die Bahnen führten vorbei am Alten und Neuen Rathaus, übern Marienplatz, Frauenkirche, Isar- und Sendlinger Tor, Viktualienmarkt, Stachus und durch die Neuhauser Straße. Quasi jede Straße innerhalb des Altstadtrings wurde am Sonntag von OLer*innen durchlaufen.

Die Herrenelite lief gemeinsam mit den männlichen Junioren (17 - 20) eine 11,3 km lange Bahn mit 28 Posten und nahezu Null Höhenmetern. Der Schmalkalder Sepp Rathmann, der einige Zeit in München studiert und gelebt hat, erwischte am Start einen kurzen Schauer. Die Ortskenntnis war schon ein kleiner Vorteil. Er war konzentriert unterwegs und erreichte nach 63:26 min das Ziel. Das bedeutete Platz 52 von 71 Läufern.
Jens Rathmann nahm in der Klasse 55-64 eine Strecke von 8,3 mit 24 KP in Angriff. Er war mit Kamera unterwegs und an bekannten Stellen filmte er die Wettkämpfer. Sein erstelltes Video ist zu sehen unter https://youtu.be/dF_hb2LqCUo

In der Klasse 65-74 hatte Constanze Rathmann eine Strecke von 6,5 km mit 20 KP. Das Laufen auf Straßen ist schon anstrengender. Zufällig überquerte sie genau um 10 Uhr den Marienplatz, wo viele Passanten das Glockenspiel am Rathaus verfolgten und es war gar nicht so einfach, einen Weg durch die Menschenmenge zu finden. Ein kleiner Orientierungsfehler passierte gleich zu Beginn. Statt von Posten 5 zu 6 zu laufen, schwenkte sie zwischendurch in Richtung Posten 9. Die Laufkarte hatte Format A3 und beim Laufen wird sie öfters gefaltet. So übersah sie kurzzeitig, wo Norden war. Am Posten 9 merkte sie aber schnell ihr Missgeschick und fand die richtige Route. Leider hatte man während des Wettkampfes keine Zeit, die Sehenswürdigkeiten richtig wahrzunehmen. Zum Ziel ging es vorbei an der Münchner Residenz, das Constanze nach 49:43 min erreichte. Über ihren 9. Platz freute sie sich sehr. Ein Bummel der Schmalkalder danach durch die Altstadt beendete das schöne Wochenende.

Deutsche Meisterschaften Orientierungslauf auf der Mitteldistanz im Habichtswald
Bei bestem Wetter fand am 9.5.2026 im Naturpark Habichtswald die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz statt, die vom OSC Kassel organisiert wurden. Steiniges Gelände, unübersichtliche Vegetation und einige Höhenmeter forderten die 750 Läufer*innen physisch wie technisch.
Das Wettkampfzentrum lag malerisch am Erholungsressort „Das Hilla“. 

Ein paar Meter weiter hinauf lag im Sonnenschein die Zielwiese mit dem Schlussposten.
Der Start erfolgte am Bismarckturm. In den steilen Hängen des Brasselsbergs, direkt südlich des Weltkulturerbes „Bergpark Wilhelmshöhe“, warteten Felsbänder und frühlingshaft begrünter Wald. Gefordert war entsprechend präzises Orientieren bei gleichzeitig höchstmöglichem Tempo im mitunter unübersichtlichen Gelände. Constanze Rathmann war die einzige Starterin vom SV Schmalkalden 04 und hatte in der Klasse Damen 65-69 eine Bahn von 2,1km, 75 Höhenmetern und 9 Kontrollposten.
Eigentlich ist sie orientierungstechnisch sicher. Aber bereits zum 3. Posten lies sie sich von einem Weg, der nicht auf der Karte vorhanden war, ablenken und irrte planlos umher, bis sie am 4. Posten wieder wusste, wo sie genau war. Das hieß, das Rennen war gelaufen, eine vordere Platzierung war nicht mehr realistisch. Beim Laufen über die Steinfelder im nassen, rutschigen Hang war höchste Konzentration gefordert. 
Die ersten Meter des Zieleinlaufs waren, um dem Ruf der OLer gerecht zu werden, eine sumpfige Schlammlandschaft.
Wer das überstanden hatte, lief dann unter blühenden Apfelbäumen ins Ziel.
Mit einer Zeit von 48:31 min war Constanze von ihrer Leistung enttäuscht, auch wenn es zum 6. Platz reichte.Zu einem BRL & WRE Sprint ging es am Folgetag nur wenige Kilometer weiter nach Süden. In Baunatal sprinteten über 600 Läufer*innen um die Sekunden. Mit dem Zieleinlauf im Parkstadion war ein gebührendes Ambiente, unter Beobachtung der Teilnehmer gefunden.

Von Schmalkalden waren Jens Rathmann (H60, 2,2km mit 19KP) und Constanze Rathmann (D65, 1,9km mit 14 KP) dabei. Der Start direkt hatte es in sich: In den schmalen Gassen und Treppen des örtlichen Altenzentrums war gleich zu Beginn sehr gute Feinorientierung gefordert und mit falscher Routenentscheidung verlor man wertvolle Sekunden. Dann ging es durch den Stadtpark und rund um die Sportanlagen des KSV Baunatal. Der Bahnleger hatte mit 2 künstlichen Labyrinthen ein paar Überraschungen eingebaut.
Leider war Constanze`s Lauf wieder mit einigen Fehlern behaftet. Nach 20:05 min lief sie ins Ziel, was Platz 6 bedeutete. Jens benötigte 24:39 min. und wurde 29.
Bronzemedaille bei der DM Sprint-Orientierungslauf in Bad Harzburg für Constanze
Vom 23.-25.5.2026 starteten 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der DM Sprint, DM Sprintstaffel und zur Premiere der DM KnockOut-Sprint, die vom MTK Bad Harzburg organisiert wurden.
Die Zusammenarbeit der Vereine aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt machte die Veranstaltung zu einem lebendigen Beispiel für grenzüberschreitende Partnerschaft.
Das Wochenende begann mit einem Qualifikationslauf am Samstagmittag in Bad Harzburg, mit WKZ im Gestüt Junicke. Rund ums Bündheimer Schloss und den angrenzenden Park lagen die Strecken, auf denen es um die Qualifikation fürs A-Finale der jeweiligen Altersklasse ging. Für die Jugend und Elite war der Lauf gleich doppelt wichtig: Der Lauf war gleichzeitig Qualifikationslauf für den KnockOut-Sprint, der am Sonntag direkt nach dem Finale stattfinden sollte. Sehenswert war der Zieleinlauf für diese Qualifikation: Im Gestüt Junicke ging es durch einen der Pferdeställe hindurch über die Ziellinie. 



Vom SV Schmalkalden 04 starteten Jens und Constanze Rathmann. Gleich nach dem Start gab es künstliche Sperren, die es bei der Routenwahl zu beachten galt. Jens benötigte in der H60 für 3km mit 16 Kontrollposten 21:20min. Damit wurde er in seinem Vorlauf 14. und erreichte das B-Finale. Constanze in der D65 qualifizierte sich fürs A-Finale als Dritte mit 13:31 min über 1,7km mit 13 KP. 

Zum Finale der Deutschen Meisterschaften im Einzelsprint ging es am Sonntagvormittag nach Osterwieck. Auf sachsen-anhaltischer Seite der Grenze lag ein kleines Altstädtchen, das zu Routenwahlen einlud. Schnelle Beine brauchte man trotzdem. Gefordert wurde besonders, bei diesem hohen Tempo seine Routen zu entscheiden und keine Extrameter zu machen.
Jens hatte im B-Finale 2,7km mit 11KP zu absolvieren. Viele künstliche Sperren und Baustellen waren zu umlaufen. Nach 20:37 min erreichte er als 11. das Ziel, mit einer Sekunde Rückstand zum 10.Platz. Constanze hatte in ihrer Klasse die Schweizerin Monika Ammann als Konkurrenz. Monika spulte die 1,9km mit 9KP in 10:45 min und sicherte sich klar den Sieg in der D65. Constanze war gut unterwegs. Den zweiten Platz vergab sie auf dem Weg zum Endposten. Eine Sperrfläche dahin kontrollierte sie genauer, denn man würde bei Betreten disqualifiziert werden. Der Weg führte aber dran vorbei. Mit 6 Sekunden Rückstand zum 2.Platz gewann sie die Bronzemedaille in 14:40 min. Die Freude war riesig, denn bisher war sie bei Deutschen Meisterschaften immer vierte oder fünfte oder sechste geworden.
Jens hatte im B-Finale 2,7km mit 11KP zu absolvieren. Viele künstliche Sperren und Baustellen waren zu umlaufen. Nach 20:37 min erreichte er als 11. das Ziel, mit einer Sekunde Rückstand zum 10.Platz. Constanze hatte in ihrer Klasse die Schweizerin Monika Ammann als Konkurrenz. Monika spulte die 1,9km mit 9KP in 10:45 min und sicherte sich klar den Sieg in der D65. Constanze war gut unterwegs. Den zweiten Platz vergab sie auf dem Weg zum Endposten. Eine Sperrfläche dahin kontrollierte sie genauer, denn man würde bei Betreten disqualifiziert werden. Der Weg führte aber dran vorbei. Mit 6 Sekunden Rückstand zum 2.Platz gewann sie die Bronzemedaille in 14:40 min. Die Freude war riesig, denn bisher war sie bei Deutschen Meisterschaften immer vierte oder fünfte oder sechste geworden. 
Anschließend ging es zurück zum Bündheimer Schloss, wo die Premiere des KnockOut- Sprints für die Jugend und Elite ausgetragen wurde. Es gab 10 Halbfinalläufe. Im Ziel wurde eine Live-Übertragung mit Kamerabildern von der Zielarena und aus dem Wettkampfgelände sowie eine Livelox-Übertragung angeboten. Die Zuschauer konnten an der Arenaleinwand die Wettkämpfe verfolgen oder die Läufer im Gelände anfeuern. Es war ein Fest mit grandioser Stimmung. Jens Rathmann unterstützte mit seinem Kopter die Organisatoren bei der Liveübertragung.
Im Nachhinein wird die Übertragung auch auf den Youtube-Kanal des Deutschen Orientierungssports hochgeladen. Vor den Final-Heats fand die feierliche Siegerehrung im Hof des Gestüts statt. Es gab sehr knappe Entscheidungen in den 4 Finalläufen. 
Der Montag stand ganz im Zeichen der Sprintstaffel, die in Hornburg stattfand. Schmalkalden konnte aber keine Staffel besetzen. Es war eine sehr gut organisierte Veranstaltung.
3 Tage OL in Schlüchtern/Hessen
Gabi und Jörg Kirchner vom SV Schmalkalden 04 gehörten zu den Teilnehmern des 3 Tage OLs, der vom Gymnasion Offenbach vom 5.- 7.6.2026 organisiert wurde.
Prolog 

Den Westrand von Schlüchtern entlang der Bahnlinie prägen verschiedene Siedlungsgebiete, die
jedoch überwiegend Einfamilienhäuser bzw. im Süden kleinere Wohnblöcke aufweisen. In Randbereichen im Norden und Osten finden sich auch Schulgelände und Sportanlagen.
Das gesamte Gelände befindet sich in Hanglage und steigt gen West/Nordwest teils steil an,
sodass bei Routenwahlen auch immer das Höhenprofil entscheidend ist.
H55 Jörg 4,9km 24KP 44:17min Platz 6
D55 Gabi 2,9km 19KP 28:12min Platz 3
Doppelsprint

Lauf1: Als ehemalige Kreisstadt ist Schlüchtern auch heute noch ein großer Schulstandort,
wobei sich viele Schulen entlang eines Streifens westlich der Altstadt konzentrieren.
Viele Schul- und Kitagelände gehen hier in einander über. Außerdem finden sich in
diesem Bereich auch Sportanlagen, Spielplätze und öffentliche Einrichtungen.
Umgeben wird das Gelände von Siedlungsgebieten mit kleinen Ein- und Mehrfamilienhäusern im Norden sowie der Altstadt im Osten.
H55 Jörg 2,3km 17KP 23:27min Platz 9
D55 Gabi 1,7km 16KP 16:10min Platz 3
Lauf2:
Das von etwa 750 n. Chr. stammende und 993 erstmals urkundlich erwähnte Kloster
Schlüchtern, eine ehemalige Benediktinerabtei, bildet den Ursprung der Stadt. Die ältesten heute noch erhaltenen Teile von Kloster und Altstadt sind über 500 Jahre alt.
Im Süden an die Kinzig grenzend ist das Kloster sonst von allen Seiten von einer
mittelalterlichen Altstadt mit vielen engen Gassen und Durchgängen umgeben, wobei sich mittlerweile moderne Gebäude in die ursprüngliche Bausubstanz einfügen. Die zentralen Achsen um Stadtplatz und Obertor wurden bzw. werden gerade umfassend neugestaltet und bieten modernes Flair in historischem Rahmen.
H55 Jörg 23:46 min Platz 9 insgesamt Platz 9
D55 Gabi 2,6km 20KP 24:48 Platz 5 insgesamt Platz 4
Lang (gleichzeitig Hessenmeisterschaft) 

Auf dem Distelrasen, einem hügeligen Höhenzug zwischen Rhön, Spessart und Vogelsberg,
findet sich ein Waldgelände mit unregelmäßigem Wegenetz, das von landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Weiden durchzogen ist. Steile Passagen und zahlreiche steinige Gebiete in den Wäldern zeugen von früheren Steinbrüchen. Die Vegetation ist teils kleinräumig wechselnd,
generalisiert kartiert.
Einige Waldbestände auf den langen Bahnen zeigen deutliche Spuren von großen, ehemaligen Windbruchgebieten, in denen zahlreiche Baumstümpfe ein kleinkupiertes Gelände erzeugen, unterhalb inzwischen wieder hochgewachsener, normaler Vegetation.
Jörg 4,4km 16KP 110Hm 91:24 min Platz 12
Gabi 3,7km 12KP 90Hm 74:09min Platz 2

Thüringer Landesmeisterschaften Mitteldistanz am 30.8.2026
Die Herbst-Wettkampf-Saison 2026 im Orientierungslauf ist eröffnet – HSV Weimar war Ausrichter der Thüringenmeisterschaft über die Mittelstrecke. Rainer Wichmann hatte rund um die wunderschön gelegene und auch als WKZ hervorragend geeignete Jugendherberge „Am Ettersberg“ anspruchsvolle und Meisterschafts-würdige Bahnen für alle Altersklassen gelegt, auf denen knapp 120 Teilnehmende an den Start gingen. Im dichten Wald mit viel Grün auf der Karte hieß es, OL-technisch den Überblick zu behalten. Zum Wald: ca. 99% Laubwald. Vor allem in den sehr alten Baumbeständen gibt es zu viele stattliche besondere Bäume, so dass diese nicht alle einzeln kartiert werden konnten. Nur einige besonders prächtige Exemplare, ein paar wenige Nadelbäume und einige besonders auffällige Baumtorsos wurden als “besondere Bäume“ in die Karte aufgenommen. Es wurde dringend lange Laufkleidung empfohlen! Im Nord-Östlichen Teil der Karte gibt es reichlich Brombeeren, auch auf Schneisen und Pfaden. Vom SV Schmalkalden 04 waren 3 Sportler am Start. Dieter Rathmann war zur moralischen Unterstützung mit dabei. Fehlerfrei kam dabei keiner über die Strecke. Knapp ging es in der D65 zu. 1,8km mit 9 KP waren zu absolvieren. Die Schmalkalderin Constanze Rathmann benötigte 33:07 min. Mit nur 5 Sekunden Vorsprung wurde sie Thüringenmeister vor Anke Ritter. In der D55 war unser neues Mitglied am Start. Nach einer Pause von mehreren Jahren kehrte Angela Malsch als Wettkämpferin zurück. Leider unterlief ihr ein Orientierungsfehler. Nach 40:30 min erreichte sie (2,3km, 10KP) das Ziel und belegte den 2. Platz von 5 Startern. Eberhard Langenberg hatte die gleiche Strecke wie Angela zu absolvieren und brauchte dafür 42:47 min. Damit rangierte er sich auf den 4.Rang ein.

Saxonia 2026
In einem der schönsten und anspruchsvollsten deutschen Felsengelände fand vom 11.-13.09.2026 das Saxonia-O-Festival 2026 statt. Der USV TU Dresden lud zu einer Lang- und einer Mitteldistanz als Wertungsläufe zur Bundesrangliste in die Nikolsdorfer Wände ein.
Unter den rund 600 Teilnehmenden bei den BRLs war auch eine erfreulich hohe Zahl tschechischer Wettkämpferinnen und Wettkämpfer am Start.
Zuvor galt es am Freitagabend bei einem Park Tour-Sprint die historische Festung Königstein zu erobern. Es war nicht einfach, dafür eine Genehmigung zu bekommen und zu den strengen örtlichen Auflagen zählte unter anderem ein Teilnehmerlimit von 300. Diejenigen, die es auf die Startliste geschafft hatten, durften sich auf imposantes Gemäuer, anspruchsvolle Bahnen in kleinteiligem Gelände und Blicke über das umliegende Elbtal freuen. Vom SV Schmalkalden 04 waren Jens und Constanze Rathmann dabei. Jens filmte die Wettkämpfer auf der Festung und erstellte ein schönes Video. 18 Uhr durften die ersten Läufer starten. Constanze (D65, 1,9km,12 KP) hatte die bereits existierte OL Karte von 2024 in der Vorbereitung genau studiert. Gleich vom Start weg gab es eine knifflige Route zum 1.Posten, der sich auf der 2.Ebene befand. Sie orientierte sicher dahin und legte so den Grundstein für ihren Sieg. Einige Konkurrentinnen konnte sie überholen und nach 15:52 min überquerte sie die Ziellinie und genoss das herrliche Panorama von der Festungsmauer an diesem lauen Abend.





Mit einer verkürzten Langdistanz ging es schon am nächsten Mittag in die Nikolsdorfer Felsen mit langen Felsbänder und Blockhalden. Das Wettkampfzentrum befand sich bei Leupoldishain. Man hatte einen herrlichen Blick auf die Festung Königstein. Bahnlegerin Paula Starke hatte für die Altersklassen lange Routenwahlen im Wechsel mit kürzeren, technisch anspruchsvollen Passagen sich ausgedacht. Aufgrund des über den Sommer ordentlich hochgeschossenen Bewuchses wurden besonders die langen Routenwahlen ein Abwägen der Belaufbarkeit. Oft zeigte sich, dass es sich lohnte Wege auszulaufen. In der H60 hatte Jens eine Bahn von 4,9km 220 Höhenmetern und 12 KP, die vorwiegend in den Felsen standen. Constanze (D65, 3,1km 100 Hm. 11 KP) begann gut. Auf der Strecke zum 8.Posten machte sie einen großen Orientierungsfehler, irrte an der Felswand entlang und fand schwer wieder den Standort auf der Karte. Das kostete viel Zeit. Mit 70:40 min belegte sie den 4. Platz von 8 Mitstreitern. Schönes Wetter nutzten die Sportler nach dem Lauf beim Essen und Zusammensein im WKZ.
Noch mehr Felsen gab es über die abschließende Mitteldistanz am Sonntag. Ein Wechsel aus kurzen Posten für die genaue Kartenarbeit und einigen längeren Verbindungen, die auch
Routenwahlen und höheres Lauftempo zuließen, forderte eine stete Anpassung und hohe Aufmerksamkeit bei der Tempowahl. Selbst nach einer gründlichen Einstellung auf das Gelände am Vortag lud Bahnlegerin Patricia Nieke zu größeren Fehlern und Suchaktionen ein. In der D65 wollte sich Constanze für die schlechte Zeit vom Vortag revanchieren. 7 Posten an Felsen, in Felsdurchgängen waren auf 2 km sicher anzulaufen. Konzentriert fand Constanze die richtigen Routen, benötigte 26:58 min und lies damit der Konkurrenz keine Chance. Mit einem Sieg und vielen Ranglistenpunkten beendete sie das interessante Wochenende.
Routenwahlen und höheres Lauftempo zuließen, forderte eine stete Anpassung und hohe Aufmerksamkeit bei der Tempowahl. Selbst nach einer gründlichen Einstellung auf das Gelände am Vortag lud Bahnlegerin Patricia Nieke zu größeren Fehlern und Suchaktionen ein. In der D65 wollte sich Constanze für die schlechte Zeit vom Vortag revanchieren. 7 Posten an Felsen, in Felsdurchgängen waren auf 2 km sicher anzulaufen. Konzentriert fand Constanze die richtigen Routen, benötigte 26:58 min und lies damit der Konkurrenz keine Chance. Mit einem Sieg und vielen Ranglistenpunkten beendete sie das interessante Wochenende.DM Lang bei Altenburg am 3.10.2026
In Oberbärenburg bei Altenberg fand im Erzgebirge am vergangenen Wochenende die DM Lang traditionsgemäß als nationaler Saisonabschluss statt, organisiert von Robotron Dresden. Vom SV Schmalkalden 04 war nur Constanze Rathmann in der Klasse Damen 65 am Start.
Den Auftakt des Wochenendes machte ein Sprint mit Wertung zur Deutschen Park Tour. In Altenberg, unterhalb des Großen Galgenteiches, konnte man wichtige Punkte sammeln. Zwischen Mehrfamilienhäusern und einigen Wiesenflächen rund um den Campingplatz bot der Bahnleger Emil Friedländer kurzweilige Strecken zum Beine ausschütteln an. Ein paar Höhenmeter zur Akklimatisierung standen dabei ebenso auf dem Programm wie einige künstliche Sperren, die auch zwischen jenen freistehenden Mehrfamilienhäusern interessante Routenwahlen boten. Die D65 hatte 1,6 km mit 7 KP. Constanze war gut unterwegs. Zu Posten 3 lief sie leider am Abzweig vorbei, im Kopf schon Posten 4. Erst kurz vorm Posten 4 bemerkte sie ihr Missgeschick. So brauchte sie 15:07 min auf gelaufene 2 km und wurde Fünfte.

Am Samstag ging es nach Oberbärenburg. Ein herrliches Wettkampfzentrum und strahlender Sonnenschein wartete auf die Wettkämpfer. Physisch fordernde Bahnen mit reichlich Höhenmetern sorgten für würdige Titelkämpfe. Constanze Strecke betrug 2,9 km mit 100 Höhenmeter und 10 Kontrollposten. Bahnleger Franz Gawlitza bot eine abwechslungsreiche Strecke an. Quer durch das Laufgebiet zog sich ein mehr als 100 Höhenmeter tiefes Tal, welches auch die D65 auf der ein oder anderen Route durchqueren musste. Constanze entschied sich für die höhenmetersparende Variante und umlief die Seitentäler, während die meisten ihrer Konkurrentinnen ins Tal und dann wieder bergauf zum Posten krabbelten. Die Auswertung ergab, dass sie auf diesem Teilstück die Bestzeit hatte. Kurze Posten, bei denen es auf präzise Kompassarbeit ankam, wechselten mit längeren Verbindungen. Auch die Belaufbarkeit variierte – schneller, moosiger Nadelwaldboden und Heidelbeersträucher wechselten sich ab. Posten 6 und 7 lagen dicht beieinander. Leider peilte Constanze erst Posten 7 an, merkte es noch, lief dann aber querdurch zum Posten 6 und fand diesen, der zwischen 2 kleinen Dickichten hing, nicht auf anhieb. Ute Schmidt, 3 min nach ihr gestartet, holte sie da ein. Gemeinsam fanden sie Posten 9 (kleine Hügel) nicht sofort. Während Constanze ihn dann fand, rannte Ute weiter und merkte erst kurz vorm Ziel, dass sie zu weit war. Zum Endposten verlor Constanze noch ein paar Sekunden, da sie diesen nicht querdurch anlief. Nach 51:04 min und gelaufenen 4,07 km erreichte sie das Ziel. Mit einem Rückstand von 6 Sekunden zu Ute belegte sie Platz 7 von 8 Startern. Schöne Strecke, alle Läufer hatten Chancen auf die vorderen Plätze, Constanze war ein wenig traurig, aber nächstes Jahr wird wieder gekämpft.


Adventure Walk 3.10.2026
Während Constanze in Altenberg weilte, war Jens Rathmann bei einem Adventure Walk dabei. Vom Blauen Wunder in Dresden wanderte er 50 km mit 1500 Teilnehmern bis ins Ziel in Bad Schandau. 1000 Höhenmeter bergauf und bergab waren auch noch zu bewältigen. Jens benötigte 11:23 h und sehr zufrieden, es geschafft zu haben.

Deutsche Meisterschaften im Mountainbike-Orienteering 10.10.2026
Am Wochenende fand die Deutsche Meisterschaft MTBO im Thüringischen Tannroda statt mit sensationellen 100 Teilnehmenden aus allen Landesteilen und mit sehr spannenden Rennen. Das mittlere Ilmtal zwischen Erfurt und Weimar bietet schnelle Wegpassagen, knifflige Routenwahl und abwechslungsreiches Gelände. Abkürzungen über Wiesen o.ä. sind nicht erlaubt, es gilt absolutes Wegegebot. Ein spezieller Kartenhalter für den Fahrradlenker wird empfohlen.
Mit Mountainbike, Karte und Kompass möglichst schnell ins Ziel: Beim Mountainbike-Orienteering sind Tempo und Orientierung gefragt.
Vom SV Schmalkalden 04 war Angela Malsch in der Klasse Damen 60 am Start. Ihre Strecke betrug Luftlinie 8,8 km mit 9 Kontrollposten. Die optimale Route war mit 13,6 km und 360 Höhenmeter vorausgesagt. Es hatte die Tage davor geregnet. So wurde es eine Schlammschlacht. Angela war aber konzentriert unterwegs. Manch gestrichelter Weg war kräftezehrend und die festen Wege hätte sie doch bevorzugen sollen. Sie erreichte das Ziel nach 71:47 min. Das bedeutete den Vizemeistertitel in der D60 unter 5 Startern, wobei 2 Fahrer nicht in die Wertung kamen.
Tags darauf fand ein 4-Stunden-MTB-Score statt. In der Kategorie Zweierteam Mix startete Team Thüringen mit Angela Malsch und Egbert Günther vom HSV Weimar. Innerhalb der 4 h waren möglichst viele der 31 Posten anzufahren, maximal waren 900 Punkte zu erreichen. Das Team erkämpfte 340 Punkte. Leider kamen sie erst nach 4:19:59 min ins Ziel und das bedeutete, dass sie 20 Minuten zu spät waren und deshalb eine Strafe von 250 Punkten bekamen und somit nur auf Platz 8 gewertet wurden.

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